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Angststörung Definition: Ein Überblick
Angststörung Definition

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Inhalt

Angststörung Definition: Eine tiefe Eintauchung

Du kennst das Gefühl: Schmetterlinge im Bauch, ein beklemmendes Gefühl in der Brust, und vielleicht sogar Zittern oder Schwitzen. Aber wann wird Angst zu einer Angststörung?

Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der eine Person übermäßige und unkontrollierbare Ängste oder Sorgen hat, die ihr tägliches Leben beeinflussen. Die Angst kann in verschiedenen Situationen auftreten, wie zum Beispiel in sozialen Situationen, bei spezifischen Phobien oder in Form von Panikattacken.

Wie entsteht eine Angststörung?

Die genaue Ursache für Angststörungen ist bis heute nicht restlos erfasst. Man geht davon aus, dass eine Kombination unterschiedlicher Aspekte eine Rolle spielt. Potenzielle Ursachen für Angststörungen könnten sein:

  1. Prägende Erlebnisse in der eigenen Lebensgeschichte
  2. Konflikte und Spannungen in sozialen Interaktionen oder bei der Arbeit mit anderen
  3. Antrainierte und festgesetzte Verhaltensmuster
  4. Physiologische Faktoren, z. B. ein Imbalance von Neurotransmittern im Gehirn
  5. Genetische Veranlagungen
  6. Ernährung

Bei den speziellen Phobien geht man davon aus, dass tief verwurzelte, angeborene Ängste beteiligt sind. Diese Ängste boten in der Vergangenheit einen Vorteil für das Überleben, wie die Furcht vor potenziell gefährlichen Kreaturen, beispielsweise Schlangen.

Auch die «Overthinker» unter uns gehören zur Risikogruppe der Angstpatienten. Zu stark in der Vergangenheit leben, sich ständig um die Zukunft Sorgen machen und Hang zum Perfektionismus, sind der perfekte Nährboden für eine Angsterkrankung.

Was versteht man genau unter einer Angststörung?

Von vorübergehender Angst zur Störung

Jeder fühlt sich von Zeit zu Zeit ängstlich. Das ist völlig normal und menschlich. Aber wenn diese Angstgefühle dein tägliches Leben dominieren und für längere Zeiträume anhalten, könntest du eine Angststörung haben.

Die Rolle der Symptome

Wenn wir über die Definition einer Angststörung sprechen, ist es wichtig zu verstehen, dass sie mehr umfasst als nur das Gefühl von Furcht oder Sorge. Tatsächlich gibt es eine Reihe von körperlichen und psychologischen Symptomen, die typischerweise mit dieser Erkrankung einhergehen. Diese Symptome können sich auf verschiedene Weise manifestieren und können unter anderem schneller Herzschlag, Schwindelgefühl, anhaltendes Grübeln und Vermeidungsverhalten umfassen.

Im Kern einer Angststörung liegt ein Gefühl von Unbehagen oder Besorgnis, das schwer zu erschüttern sein kann. Dieses Gefühl kann an spezifische Auslöser geknüpft sein oder allgemeiner sein und das tägliche Leben und Wohlbefinden der Person beeinträchtigen. Es kann durch vergangene Erfahrungen, genetische Faktoren oder eine Kombination aus beidem ausgelöst werden.

Obwohl Ängste unbequem sein und zuweilen sogar beeinträchtigen können, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass es sich um eine häufige Erkrankung handelt, die Millionen von Menschen auf der Welt betrifft. Mit der richtigen Behandlung und Unterstützung können die meisten Menschen mit Angstzuständen lernen, ihre Symptome zu managen und ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.

Klassifikation von Angststörungen

Allgemeine Angststörung (GAS)

Die Generalisierte Angststörung (GAS) ist eine psychische Störung, bei der Menschen übermäßige und lang anhaltende Sorgen und Ängste haben. Diese Ängste sind oft nicht auf bestimmte Situationen oder Objekte beschränkt, sondern betreffen verschiedene Aspekte des täglichen Lebens.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung sind oft besorgt über alltägliche Dinge wie Gesundheit, Arbeit, Finanzen oder Beziehungen. Die Sorgen sind oft unrealistisch oder übertrieben und es fällt den Betroffenen schwer, die Ängste zu kontrollieren. Diese Angst und Sorge führen zu körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten.

Panikstörung

Eine Panikstörung ist eine Art von Angststörung, bei der Menschen wiederholt und unerwartet Panikattacken erleben. Eine Panikattacke ist ein plötzlicher Ausbruch intensiver Angst oder Furcht, begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwindel, Atemnot, Schweißausbrüchen und Zittern. Die Panikattacken treten oft ohne erkennbaren Auslöser auf und können für die Betroffenen sehr beängstigend sein.

Menschen mit Panikstörung haben oft Angst vor weiteren Panikattacken und entwickeln daher häufig Vermeidungsverhalten. Sie meiden möglicherweise bestimmte Orte oder Situationen, um die Wahrscheinlichkeit einer Panikattacke zu verringern. Dies kann zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen.

Soziale Angststörung (Soziale Phobie)

Die Soziale Phobie, auch bekannt als soziale Angststörung, ist eine psychische Störung, bei der Menschen übermäßig ängstlich und selbstbewusst in sozialen Situationen sind. Betroffene haben eine starke Angst vor negativer Bewertung oder Ablehnung durch andere Menschen. Diese Angst kann dazu führen, dass sie soziale Interaktionen vermeiden oder nur unter großem Stress ertragen.

Die Symptome der Sozialen Phobie können körperlich, emotional und kognitiv sein. Körperliche Symptome können Herzklopfen, Schwitzen, Zittern oder Erröten sein. Emotionale Symptome umfassen Angst, Nervosität oder Panik. Kognitive Symptome beinhalten negative Gedanken über sich selbst und die Erwartung, dass andere sie negativ bewerten werden.

Die Soziale Phobie kann das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, da Betroffene oft Schwierigkeiten haben, Freundschaften zu schließen, romantische Beziehungen einzugehen oder beruflich erfolgreich zu sein. Es ist wichtig zu beachten, dass Soziale Phobie eine behandelbare Erkrankung ist. Therapieformen wie kognitive Verhaltenstherapie und Medikamente können helfen, die Symptome zu lindern und den Betroffenen zu ermöglichen, ein erfülltes Leben zu führen.

Spezifische Phobien

Phobien sind eine ernsthafte Angelegenheit, die viele Menschen weltweit betrifft. Die Angst, die mit spezifischen Phobien einhergeht, kann durch viele verschiedene Dinge ausgelöst werden, zum Beispiel Spinnen, Höhen oder enge Räume. Diese Auslöser können oft unerwartet auftreten und Menschen in Panik versetzen, was zu unangenehmen oder sogar gefährlichen Situationen führen kann. Einige Menschen versuchen, ihre Phobien zu vermeiden, indem sie sich von den auslösenden Objekten oder Situationen fernhalten, während andere sich durch die Angstzustände belastet und eingeschränkt fühlen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass spezifische Phobien ernsthafte Auswirkungen auf das tägliche Leben haben können und eine aufmerksame Behandlung erfordern. Obwohl Phobien in der Regel nicht über Nacht geheilt werden können, gibt es viele Methoden zur Linderung der Angst und Verbesserung der Lebensqualität. Sprechen Sie mit einem Fachmann, um herauszufinden, wie Sie mit Ihrer Phobie umgehen können. Es gibt Hilfe und es ist nie zu spät, sich um Ihre mentale Gesundheit zu kümmern.

Wie wird eine Angststörung diagnostiziert?

Medizinische Untersuchung

So, wenn du zum Arzt gehst, checkt er erstmal alles durch. Blutdruck, Herzfrequenz, und alle möglichen Körperteile werden genauestens untersucht, um mögliche Probleme zu identifizieren. Wahrscheinlich wird er dich auch ein bisschen ausfragen, um rauszufinden, was los ist.

Es ist wichtig, dass dein Arzt alle möglichen Ursachen deiner Symptome untersucht, weil es viele verschiedene Sachen gibt, die ähnliche Symptome haben können. Wenn du also alle Details über deine Symptome mit deinem Arzt besprichst, desto besser kann er dir helfen. Also, keine Scheu und raushauen, was los ist! Je mehr Infos desto besser!

Psychologische Bewertung

Ein Psychologe oder Psychiater wird mit dir über deine Ängste, Sorgen und andere Symptome sprechen. Das Ziel ist es, das Ausmaß und die Natur deiner Angst zu verstehen.

Wissen ist Macht

Es ist wichtig, die Definition und Klassifikation von Angststörungen zu verstehen, damit du die Hilfe suchen kannst, die du benötigst. Mit dem richtigen Wissen und der richtigen Unterstützung kannst du deinen Weg zu einem gesünderen, angstfreieren Leben finden.

Picture of Gerald Joehri

Gerald Joehri

Nachdem ich (m)einer Angst- und Panikerkrankung endlich und endgültig den Finger zeigte, habe ich beschlossen, mein Leben komplett umzukrempeln und Leidenden zu helfen, so wie auch mir geholfen wurde. Zur Seite stehen mir diverse Experten auf ihren Gebieten, wie Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftler und mein ehemaliger Psychiater. Meine ganze Story unter ABOUT.
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Gerald Joehri

Nachdem ich (m)einer Angst- und Panikerkrankung endlich und endgültig den Finger zeigte, habe ich beschlossen, mein Leben komplett umzukrempeln und Leidenden zu helfen, so wie auch mir geholfen wurde. Zur Seite stehen mir diverse Experten auf ihren Gebieten, wie Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftler und mein ehemaliger Psychiater. Meine ganze Story unter ABOUT.

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